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[Enorm Wichtig] Das Feuchtwerk im Offsetdruck

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Gleich zu Anfang möchte ich mal die Bilder hier nebenan verweisen! Gerne dürft Ihr im Kommentarfeld eure Meinung darüber hinterlassen. Ich denke das mit diesen Feuchtwerken kein ordentliches drucken mehr möglich ist.Dabei ist doch im Offsetdruck das Feuchtwerk ein wichtiger Faktor für stabile und gute Ergebnisse bzw. Druckprodukte. 
Durch meine weltweite Tätigkeiten an Druckmaschinen ist zu erkennen, dass nicht immer Produktions-druck und dadurch fehlende Wartungsintervalle bzw. Reinigungsarbeiten zu Problemen im Feuchtwerk führen.
Immer wieder kommt es durch:
- falsch justierte Walzen,
- stark abgenutzte Walzen,
- falscher Walzenbezug / gummi,
- zulaufende Chromverreibern,
- falsche Zusätze,
- schlechtes IPA oder IPA - Ersatz,
- zu schmutzigen Feuchtwasser,
- falschen Reinigungsmitteln,
- leckagen in Pneumatikzylindern,
zu Problemen bis zu ungewollten Maschinenstillständen. Die Probleme zeigen sich häufig in Tonen, Schmieren, Emulgieren der Farbe, fehlender Farbbrillanz, Farbschwankun…

UV - Offsetdruck! Drucken auf Kunststoffen.

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Durch einen Einsatz im Land der Pyramiden, möchte ich mal überUV - Offsetdruck, speziell auf nicht saugenden Materialien eingehen.Auf dem Bild sehen Sie eine Verpackung auf einen PET metallisierten Karton. Die PET Folie wird auf den Karton aufkaschiert entweder thermisch oder mit Kleber. Die Druckmaschine war eine ältere Generation mit blauen Cover und Hybrid - Ausstattung.
Bei der Produktion hatten wir nun zwei Probleme: - die Haftung zwischen Material und Farbe  - die Kratzfestigkeit.

Die Kratzfestigkeit wurde mittels Fingernagelprobe getestet. Dabei wird mit einem Fingernagel an der Oberfläche gekratzt um zu testen ob keine Spuren bei mechanischer Berührung entstehen. Um die Kratzfestigkeit zu gewährleisten ist es ratsam die Oberfläche mittels einen speziellen Primer zu versiegeln. In diesem Fall haben wir einen speziellen Dispersionslack über das Lackwerk lackiert. Somit wurde die Kratzfestigkeit wie gewünscht erreicht.

Rapida RDC 106

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Vor kurzem war es soweit, die ersteKBA Rapida RDC 106 SISwurde erfolgreich Installiert und in Produktion genommen. Die Maschine produziert ausschließlich IML Etiketten in verschiedensten Varianten und Formen. Gelegentlich wird auch eine Klarsichtfolie von 0,25mm dicke gestanzt. Dazu könnt ihr euch ein Video angucken.
Wie auch beim drucken, muss man beim Stanzen mit der RDC die physikalischen Grundlagen beachten. Dabei spielt die Temperatur eine entscheidende Rolle. Gerade bei IML ist die Umgebungstemperatur und die Abkühlungsphase nach dem Drucken entscheidend. Ständige Schwankungen der Umgebungstemperatur und zu schnelles weiterverarbeiten, sind meistens Gift für den Bogenlauf. Genau wie Farb-, oder Lackspritzer. Bedruckte Bogenware würde ich immer neu Vorstapeln und gut Lüften! Der bedruckte Stapel sollte min 24 Std. empfehlen würde ich 48 Std. abkühlen. Nichts ist schlimmer als durch unterschiedliche Stapeltemperaturen elektrostatische Aufladung zu bekommen. Besonders beim Bogentr…

Verpackungsdruck - Migration!?

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Einer der potenziellen Wachstumsmärkte in der Druckindustrie ist der Verpackungsmarkt. Die Verpackung dient jedoch nicht nur um ein Produkt zu schützen oder es transportfähig zu machen, sondern es soll auch zur Kaufentscheidung animieren. Der Vielfalt der Veredelungen und der Funktionalität können sehr umfangreich sein. Besonders für Lebensmittel- und medizinische / pharmazeutische Produkte fällt oft das Wort "Migration"
Auf das Thema "Migration" im Verpackungsmarkt möchte ich in diesen Artikel mal näher eingehen. Zur Definition: 


Migration ist der Übergang von Substanzen aus der Verpackung, oder der Umgebung in das Füllgut.
Anhand eines Beispieles will ich das mal verdeutlichen:

Grundlagen des Dispersionslackes

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Mittlerweile werden sehr viele Druckprodukte lackiert  und sehr häufig mit Dispersionslack. Allerdings fällt es oft auf, dass nicht jeder das Grundwissen besitzt wie ein Dispersionslack funktioniert bzw. auf welcher Art und Weise dieser Verarbeitet wird. Vor allem der Trocknungsprozess ist vielen Bedienern nicht wirklich bekannt. !!!Der Lack trocknet dadurch, dass die Trockner Automatik auf 38°Grad gestellt wird:-) !!!  Eine Original Aussage eines Bedieners.  Nun eine gewisse automatische Reglung ist sicherlich nicht zu verachten, wenn allerdings Probleme im Trocknungsprozess entstehen, nützt die beste Automatik nichts. Deshalb möchte ich heute mal aus meiner Sicht die nötigen Grundlagen nennen.  Dispersionslack auch Wasserlack genanntbesteht aus 60% Wasser, 35% Festbestandteile und Glanzstoffe, sowie aus Bindemittel und Additive. Durch Zumischung von Pigmenten, können verschiedene Effekte ebenfalls erzielt werden (Gold oder Silberlack) Dispersionslacke trocknen rein physikalisch.Dadurch …

Enormes Sparpotenzial - Luftleckagen!!!

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Im heutigen Blogbeitrag möchte ich gerne auf ein Riesiges Einsparungspotenzial hinweisen!!!
Durch verschiedene Aufträge in Druckereien werde ich immer häufiger mit der selben Fragen konfrontiert diese lautet: "Wo sehen Sie noch Einsparungspotenzial oder Optimierungsmöglichkeiten in unserem Betrieb?"
Meine Antwort lauten meistens: Wartung von Maschinen und Anlagen.
Die Kommentare und Gesichtsmimiken auf diese Antwort werde mal überspringen:-)
Natürlich ist mir bewusst, dass Wartung sowie Überprüfungen von Maschinen und Anlagen immer Kosten produziert! Es ist sogar nichts zu 100% sicher und ein Produktionsausfall kommt selten geplant!
Doch es ist Statistisch hinterlegt, dass Maschinen und Anlagen die regelmäßige Wartung und Überprüfungen unterliegen  weniger Ungeplante Ausfallzeiten, höhere Produktivität, weniger Reklamation haben und einen besseren Wiederverkaufswert erzielen.

Nun kommen wir auf das Enorme Einsparpotenzial zu sprechen.
Das Einsparpotenzial ist :
Druckluft

IN-MOLD-LABELING (IML) im Bogenoffest

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Zum Auftakt des heutigen Artikels, möchte ich mich recht herzlich bedanken für die vielen Kommentare und auch Emails die im letzten Jahr an mich geschrieben worden.

Da ich in letzter Zeit viel mit IML Folien Be und Verarbeitung verbracht habe, widme ich mich heute mal diesem Thema.
 Vorweg IML steht dabei nur als Oberbegriff. Grundlegen sollte man schon wissen welches Material gerade durch seine Druckmaschine läuft. Besonders bei IML gibt es verschieden Anforderungen und Materialien. Von geschäumter bis 5 lagiger Folie sowie gerecktes oder ungerecktes, EUH, ETR usw..
IML-Folie ist eine Polypropylenfolie (PP), durch die kostengünstige Herstellung und der exzellenten Druckqualität immer mehr an Bedeutung im Etikettenmarkt gewinnt. Außerdem ist PP unbedenklich im Pharmazie und Lebensmittelbereich. Dabei unterscheidet man zwischen   CPP ( ungerecktes) und das weiterverbreitete OPP ( gerecktes).







Hier mal ein Schematischer Aufbau einer 5 Lagigen OPP Folie /EUH eine sehr verbreitete Folie im…